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Der Doppelgänger - Franz Schubert August 1828
Still ist die Nacht, Es ruhen die Gassen, In diesem Hause Wohte mein Schatz ; Sie hat schon längst Die Stadt verlassen, Doch steht noch das Haus Auf demselben Platz. Das steht auch ein Mensch, Und starrt in die Höhe, Und ringt die Hände Vor Schmerzensgewalt ; Mir graut es, Wenn ich sein Antlitz sehe, Der Mond zeigt mir meine eig’ne Gestalt. Du Doppelgänger, Du bleicher Geselle ! Was äffst du nach mein Liebesleid, Das mich gequält auf dieser Stelle So manche Nacht, In alter Zeit ?
Gedicht von Henrich Heine |
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